© Jean-Pierre Estournet
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© Stéphanie Pichon
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König Ubu von Alfred Jarry

Ton und Kirschen Wandertheater (D)

Tags
Produktionsleitung und Gastspielmanagement
Theater

König Ubu, ordinär, feige und tückisch ist ein barockes Monster: die gewaltige Fleisch gewordene Lust am Fressen, Rauben und Morden, die sich schamlos zu sich selbst bekennt. Ubu ist das freigesetzte Ungeheuer, das im Menschen steckt.
Der Umgang mit Ubus, in welcher Maske sie auch auftreten, ist immer unbequem. Eher folgt man ihnen, als dass man sie bekämpft. Mit solchen absurden Pointen legt Jarry Gedanken nahe über die Verführbarkeit des Menschen durch das Ungeheuer, das ein Teil seiner selbst ist und dem er nur allzugern gehorcht. Jarry hat das Böse ins Groteske überzeichnet bis dorthin, wo das Grauen ins Gelächter umschlägt.
Man kann Jarrys Ubu-Stück auch als reine Groteske nehmen, als Spiel um des Spieles willen, als puren Quatsch, über den man lacht – doch meint schon Jarry im Stück: «Was die kleinen Kinder zum Lachen bringt, macht den großen Leuten Angst.»

Mitwirkende

Regie
Margarete Biereye
David Johnston
Darstellern
Margarete Biereye
Regis Gergouin
Thalia Heninger
Richard Henschel
David Johnston
Rob Wyn Jones
Nelson Leon
Daisy Watkiss
Bühnenbild
Regis Gergouin
Nelson Leon
Daisy Watkiss
Gastspielmanagement
Catherine Launay
Produktion
Ton und Kirschen Wandertheater, Glindow 2009 (D)
Mit freundlicher Unterstützung
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (D)

Aufführungen

2011
Brandenburg (D)
Friedenfelde (D)
Pritzwalk (D)
at.tension #4, Lärz (D)

Pressestimmen

Jedes der Bilder ist ein grandioses Gesamtkunstwerk, in dem vom Kostüm bis zur Choreografie der sich stets wandelnden Figuren zahllose, immer fantastischere Ideen zu einem bewegenden Theatertraum verschmelzen. (Märkische Allgemeine Zeitung)

Das Böses böse ist und Gutes gut, vermag natürlich auch anderes Theater zu vermitteln. Ton und Kirschen aber gelingt mit ihrem König Ubu zudem das Wunder selbst in etwas abgekühlten Seelen das Verlangen nach Sinn und wahrhaft Größerem, ja vielleicht sogar Göttlichem zu wecken.
(Märkische Allgemeine Zeitung)

Video

Hier gibt es den Trailer.