© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet
© Jean-Pierre Estournet

Hundeherz von Bulgakow

Ton und Kirschen Wandertheater (D)

Tags
Produktionsleitung und Gastspielmanagement
Theater

Die Erzählung «Hundeherz» des russischen Schriftstellers Michail Bulgakow ist eine zynische Satire und handelt von einem durch ein Experiment entstandenen grobschlächtig-ruchlosen «Hundemenschen», der sich zum Alptraum für seinen Schöpfer entwickelt. Das Werk wurde 1925 verfasst. Erst 1987, 47 Jahre nach dem Tode des Autors, konnte die Erzählung in der Sowjetunion erscheinen. Diese groteske Geschichte ist von Ton und Kirschen mit all seinen künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten für das Theater dramatisiert.

Mitwirkende

Regie
Margarete Biereye
David Johnston
Darstellern
Margarete Biereye
Polina Borissova
Richard Henschel
David Johnston
Rob Wyn Jones
Nelson Leon
Daisy Watkiss
Bühnenbild und Licht
Daisy Watkiss
Sound
Régis Gergouin
Konstruktionen
Régis Gergouin
Nelson Leon
Daisy Watkiss
Marionetten
Nelson Leon
Daisy Watkiss
Gastspielmanagement
Catherine Launay
Produktion
Ton und Kirschen Wandertheater, Glindow 2014 (D)
Mit freundlicher Unterstützung
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (D)

Aufführungen

2016
Sommer Köln, Köln (D)
Kulturzentrum Zamek, VIII Festival der Kulturen der Regionen Europas, Poznan (PL)
Kunst- und Kulturzentrum, VIII Festival der Kulturen der Regionen Europas, Kalisz (PL)
2015
Multikulturelles Centrum, Templin (D)
Burgpark, Lenzen (D)
Vor der Burg, Putlitz (D)
Pfingstberg, Potsdam (D)
ufaFabrik, Berlin (D)
Salon im Gutshaus, Friedenfelde (D)
Theater am Rand in Zollbrücke, Oderaue (D)
Auf der Insel, Werder/Havel (D)
Festival at.tension, Lärz (D)
Internationale Kulturbörse, Paderborn (D)
Langerwisch (D)
2014
10. Lange Nacht der freien Theater, T-Werk, Potsdam (D)
Fabrik Potsdam, Potsdam (D)

Pressestimmen

Mit viel Musik, Masken- und Puppenspiel sowie einem gehörigen Schuss Humor werden die Figuren der Erzählung belebt. Der kolumbianische Schauspieler Nelson Leon als Sharikow zieht in der Darstellung des verkommenen, hündischen Menschen wieder alle Register seines komödiantischen Könnens. Er sorgt für jede Menge Chaos bei Tisch und im Bad, sein Bühnencharakter säuft, flucht, klaut und hurt. Das gute Hundeherz hat sich in ein menschliches verwandelt. Nur, wie der desillusionierte Professor auch feststellt: «Wenn einer spricht, heißt das noch lange nicht, dass er ein Mensch ist.» Dem Ton und Kirschen Wandertheater ist nach Hans im Glück im letzten Jahr mit der Bühnenumsetzung von Bulgakows bissiger Satire wieder eine wunderbar märchenhafte Parabel auf die Schwierigkeit des Menschen auch immer Mensch zu bleiben gelungen, was in unserer heutigen Zeit nicht an Aktualität verloren hat.
(Kultura-Extra)

(...) «Hundeherz» von Michail Bulgakow, ein Stoff, den das internationale Wandertheater Ton und Kirschen aus Glindow in einer bezaubernden Mischung aus Volkstheater, Marionettenspiel, Musik und Objektkunst inszeniert hat. Am Freitagabend feierte ihr Stück «Hundeherz» in der ausverkauften «fabrik» seine viel bejubelte Premiere. Es ist ein sprühend lebendiges Spiel. Alles ist in Bewegung, vieles scheint gleichzeitig zu passieren. Fast alle Darsteller übernehmen mehrere Rollen, wechseln ihre meist historisch gehaltenen Kostüme oft im Minutentakt und beteiligen sich an den Bühnenumbauten, die wie beiläufig vorgenommen und doch wirkungsvoll ins Spiel integriert werden. (PNN)

(...) Sowjetische Kälte und Momente klassischen Grand Guignols erwarteten das zahlreiche Publikum. David Johnston gab einen herrlich arroganten Professor, der beinahe jeden Satz vor Selbstgefälligkeit strotzen ließ. Nelson Leon als Sarik Sarikow gab den tierisch guten Gegenpart. Der wirkliche Star des Abends war eine Hundemarionette, lebensecht und vor allem tatsächlich mitleidserregend. Dem Ensemble gelang es, mit scheinbar einfachen Requisiten das Stück stimmungsvoll in Szene zu setzen. (Blog a propos)

Video

Hier gibt es den Trailer von Stephan Samuel.