© Jean-Pierre Estournet
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Der gefesselte Prometheus von Aischylos

Ton und Kirschen Wandertheater (D)

Tags
Produktionsleitung und Gastspielmanagement
Theater
on tour

In Der gefesselte Prometheus von Aischylos geht es um den Widerstand gegen eine allmächtige Autorität; um einen politischen Gefangenen, der sich weigert, nachzugeben. In unserer heutigen Welt erleben wir, wie immer öfter freiheitliche Bewegungen von repressiven Regimen unterdrückt werden und sich die Gefängnisse mit Menschen füllen, die sich nicht davon abbringen lassen, demokratische Werte zu verteidigen.

Für diese Menschen ergreift Prometheus das Wort.

Beim Aufbau unserer Dramaturgie haben wir uns von vielen Übersetzungen inspirieren lassen. Entstanden ist ein verständlicher Text, der nicht nur die Dynamik, sondern auch die Poesie des Originals bewahrt.

Dies ist unser zweiter Ausflug in die Welt des Antiken Theaters. Damit dieses großartige klassische Stück vollends zum Leben erwachen kann, schöpfen wir auch diesmal aus unserer bunten Schatzkiste voller Marionetten, Masken, Musik, Tanz und Schauspiel.

Mitwirkende

Regie
Margarete Biereye
David Johnston
Darstellern
Joséphine Auffray
Margarete Biereye
Francesco Bifano
Regis Gergouin
David Johnston
Rob Wyn Jones
Nelson Leon
Daisy Watkiss
Bühnenbild und Licht
Daisy Watkiss
Konstruktionen
Regis Gergouin
Nelson Leon
Daisy Watkiss
Gastspielmanagement
Catherine Launay
Produktion
Ton und Kirschen Wandertheater, Glindow 2021 (D)
Mit freundlicher Unterstützung
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (D)

Aufführungen

Pressestimmen

(...) Denn dieser Prometheus ist ein Seher, er „weiß“, dass die Welt sich weiterdreht und Tyrannen (irgendwann) stürzen. In diesem Zusammenhang ist er den Menschen, deren Menschwerdung er durch Kultur beförderte, überlegen, denn er konnte/wollte ihnen laut Mythos nur „blinde Hoffnung“ geben. Und gerade da ist er greifbar, der Bezug zum Hier und Heute: Endlich sehend werden, nicht auf (blinde) Hoffnung vertrauen, sondern sich auf die Suche machen, selber denken und fühlen und Alternativen entwickeln zu dem was (gerade) herrscht. Und so hinterlässt der Abend, der auf dem Theater in Rauchschwaden endet, doch einen mächtigen Funken in der Seele. Textur, Büro für Text und Kultur, Astrid Priebs-Tröger, August 2021

Video

Hier gibt es den Trailer.