
Regisseurin geboren 1971 (F). Lebt und arbeitet in Dijon (F).
Nach einem Studium der Theaterwissenschaft in Lyon, absolviert sie eine Regieausbildung
an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin (1997 - 2002).
Sie war Regieassistentin von Thomas Ostermeier, Manfred Karge und Robert Cantarella.
Später arbeitete sie als Regisseurin in verschiedenen deutschen Staatstheatern
(Deutsches Theater Göttingen; Staaststheater Cottbus,...). Sie war auch
in der Off-Szene aktiv (Sophiensaele Berlin, Festival BBI in der Schweiz...).
Sie arbeitet vorwiegend an und mit Texten von jungen und zeitgenössischen
Autoren.
2004 war Leyla-Claire Rabih Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude zusammen
mit der Autorin und Dramaturgin Maxi Obexer.
Im Januar 2007 übernahm sie die Leitung von Theaterkompanie Grenier
de Bourgogne, Théâtre Mansart in Dijon. Im Januar 2008 gründet
sie ihre Theaterkompanie Grenier/Neuf, mit dem Ziel das zeitgenössische
Theater für ein Publikum zu öffnen, welches bisher keinen Zugang
zu diesem Theaterstil hatte.
Parallel dazu arbeitet sie weiter in Deutschland: sie inszenierte Der
Schnitt von Mark Ravenhill am Theater Konstanz in März 2008. 2009
wird sie Nordost von Torsten Buchsteiner ebenfalls am Theater Konstanz
aufführen.