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Die Prophezeiung der mecas

In einer Welt, in der alles von den Gesetzen der Mechanik regiert wird, trotzt eine Gestalt aus Eisendraht den Elementen und macht sich auf die Suche nach einer kleinen Tänzerin. In einer Welt, wo alles bestimmt wird von der kreisenden und regelmäßigen Bewegung der Zahnräder, Pleuelstangen und anderer Mechanismen, zeigt die Prophezeiung traumhaft und poetisch eine mögliche Menschlichkeit. Wie durch Zauberhand bewegen sich hier die Elemente aus Holzstückchen, Drahtseilen und anderen wiederverwerteten Dingen. Eine Maschine nach der anderen setzt mittels abstrakten Bildern, klingenden Materien, Projektionen, Animationsverfahren und Schattenspiel kleine Szenen um und erzählt so die Evolution des Universums von der Schöpfung bis zum Chaos.
Obwohl ein Maschinerientheater, ist auch in diesem Stück die Bewegung das zentrale Thema.

Die "Prophétie des Mécas" ist die jüngste Kreation des französischen LaRIO (Forschungslaboraturium für Traumartig- Imaginäres), realisiert vom Musiker, Komponisten und konzeptuellen Konstruktionskünstler Antoine Birot aus Rochefort sur Loire.

Antoine Birot

Musiker und Komponist für improvisierte Musik und Weltmusik sowie konzeptueller Konstruktionskünstler. Antoine Birot baut kleine Maschinerien, die audiovisuelle Effekte erzeugen, poetisch und träumerisch. Er ist Mitglied des Künslterkollektiv ZUR und hat unter anderem mit Royal de Luxe zusammen gearbeitet. Als Musiker spielte er zum Beispiel mit Sapho, Mohammed El Amraoui, Laoun Sharki und Atlal. Er komponiert Musik für Spielfilme, Dokumentarfilme und Theaterstücke.

Pressestimme

Seelenleben der Maschinen
Die Poesie beginnt mit Nägeln
Französischkenntnisse sind nicht nötig, wenn Antoine Birot mit seinem Objekt-Theater LaRio ("Laboratoire de Recherche pour un imaginaire Onirique") auftritt. Denn in seinem "Forschungslabor für traumhaft Imaginäres", wie sich der Name seiner Miniatur-Manufaktur übersetzen lässt, wird kaum gesprochen - regieren hier doch mechanisch gesteuerte Gebilde. Zahnräder, Pleuelstangen, Drahtseile und anderes maschinelles Zubehör ergeben wie von Geisterhand bewegte Objekte und erzählen die Geschichte der Welt vom Chaos bis zur Regularität. Klangvolle Substanzen, Animationen und Schattenspiele bringen "Die Prophezeiung der Mécas" wenn schon nicht zum Leben, so doch zum staunenswerten Drehen und Wenden, Schaben und Hüpfen, Wuseln und Hopsen.
Irene Bazinger, Berliner Zeitung (berlinonline.de), 05. Februar 2009

(...) Alles begann am ersten Tag mit einer wunderbar fantasievollen Geschichte, die auf ganz eigen-, ja einzigartige Weise erzählt wird. In „Die Prophezeiung der Mecas“ vom französischen LaRIO (Forschungslaboraturium für Traumartig- Imaginäres) wird die Geschichte eines mannes erzählt, der sich in eine traumhafte Tänzerin verliebt hat. In einem Halbkreis entlang von Stationen mit alter und uralter Technik (Diaprojektoren, Kalvierhebel, Schuhspannern und vielem mehr) werden der Reihe nach Bilder projiziert, Töne und Klänge erzeugt und zuletzt treffen die beiden – alles in Form kleiner papierener Figuren – einander auf einem alten Plattenspieler. Einziger Wermutstropfen dieses Spiels: Es war viel zu früh aus!
Heinz Wagner, Kurier, 28. Februar 2009

mitwirkende

Konzept, Ausstattung, Musik, Spiel

Antoine Birot

Licht design

Jean-Michel Noël & Claire Vallauri

produktion

Le LaRIO, Forschungslaboraturium für Traumartig- Imaginäres

MIT DER UNTERSTÜTZUNG VON

L'Arc, Scène conventionnée de Rezé

DateN

  • 27. und 28. August 2010, Westflügel, Leipzig (D)
  • 07. und 08. April 2010, Le Trio Théâtre, Inzinzac Lochrist (F)
  • Von 05. bis 09. März 2010, Le Quai, Angers (F)
  • 28. November 2009, Bibliothèque municipale, Bouchemaine (F)
  • 07. November 2009, Festival Unidram, Potsdam (D)
  • 27. und 28. Okotber 2009, L’Echapée Belle, Villemoisan (F)
  • 21., 22. und 23. Oktober 2009, Festival Marmaille, Rennes (F)
  • 05. und 07. Mai 2009, L'Arc, scène conventionnée de Rezé (F)
www.prophetie-des-mecas.blogspot.com

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